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3D Vermessung Deutschland

Lösung für Architekten

Gebäudeaufmaß für Architekten: belastbare Bestandsdaten für Ihre Planung

Sie planen, wir erfassen den Bestand. Als Zulieferer für Architekturbüros liefern wir Aufmaß und Bestandspläne in Ihrem CAD-Standard – damit Ihr Team Zeit für den Entwurf hat.

Aufmaß für Ihr Planungsprojekt anfragen
Aufgeräumter Architektur-Arbeitsplatz mit CAD-Monitor

Im Bestand beginnt jedes Projekt mit der Frage, was tatsächlich vorhanden ist. Archivpläne sind oft unvollständig, Umbauten der letzten Jahrzehnte sind nicht eingetragen, und Maße aus alten Unterlagen stimmen selten mit der gebauten Situation überein. Ihr Büro soll entwerfen, nicht Wände nachmessen, und doch hängt jede Leistungsphase von verlässlichen Grundlagen ab.

Typische Anlässe sind Sanierungen, Dachausbauten, Nutzungsänderungen und Wettbewerbe im Bestand. Dann brauchen Sie schnell einen Datensatz, auf dem Entwurf, Fachplanung und Abstimmung mit der Bauherrschaft aufbauen können. Wir liefern diesen Datensatz als Zulieferer: erfasst per Laserscanning, aufbereitet in der Form, die Ihr Büro im Alltag verwendet.

Typische Herausforderungen

Wo Bestandsunterlagen in Ihrer Rolle haken

  • Pläne ohne Bezug zur Realität

    Vorhandene Pläne zeigen den Zustand der Erstellung, nicht den heutigen Bau. Abweichungen fallen oft erst auf, wenn der Entwurf schon weit fortgeschritten ist.

  • Selbst aufmessen bindet Personal

    Handaufmaß mit Meterstab oder Laserdistanzmesser kostet Projektzeit, die im Entwurf fehlt. Hinzu kommt, dass Messungen verschiedener Personen schwer vergleichbar sind.

  • Fremde Layerstruktur

    Zugelieferte Zeichnungen folgen häufig einem anderen Standard als Ihr Büro. Das Umbenennen und Bereinigen von Layern ist unproduktive Fleißarbeit.

  • Unklarer Detailgrad

    Ohne Absprache bleibt offen, ob Fensterlaibungen, Vorsprünge oder Installationen gezeichnet sind. Das führt zu Nacharbeit oder zu Annahmen, die später korrigiert werden müssen.

  • Nachfragen erfordern neuen Termin

    Fehlt ein Maß in der Zeichnung, bedeutet das ohne Rohdaten eine weitere Anfahrt. Mit einer Punktwolke lässt sich vieles am Rechner klären.

Anforderungen

Was in Ihrer Rolle zählt

  • Kurze Reaktionszeit zwischen Beauftragung und Aufnahme
  • Pläne in Ihrem Layer- und Planstandard
  • Nachvollziehbarer Detailgrad
  • Rückfragen zu Maßen am Datensatz, ohne erneuten Vor-Ort-Termin

Ergebnisse

Was Sie erhalten

  • DWG/DXF-Grundrisse, Schnitte, Ansichten
  • Punktwolke (E57/RCP)
  • BIM-Bestandsmodell (IFC) nach Absprache

Typische Szenarien

Wofür Sie uns beauftragen

  • Sanierung eines Altbaus ohne Bestandspläne
  • Dachausbau und Aufstockung
  • Nutzungsänderung vom Büro zur Wohnung
  • Wettbewerbsvorbereitung im Bestand

Ihr Nutzen

Warum digitale Bestandsdaten

Sie erhalten eine einheitliche Datengrundlage, die auch Fachplaner nutzen können. Fehler durch Maßübertragung sinken, Abweichungen werden vor der Ausführung sichtbar.

Zusammenarbeit

So läuft die Zusammenarbeit konkret

Abstimmung von Standard und Detailgrad vor der Aufnahme

Vor dem Termin klären wir, in welcher Form Sie die Zeichnungen brauchen: Layerliste, Vorlagedatei, Linienstärken, Maßstab und Planköpfe. Liegt Ihre CAD-Vorlage vor, zeichnen wir darin. Gibt es keine, nutzen wir einen dokumentierten Basisstandard, den Sie anpassen können.

Ebenso wichtig ist der Detailgrad. Wir halten schriftlich fest, welche Bauteile dargestellt werden, etwa Öffnungen, Treppen, Stützen, Schächte und sichtbare Installationen. Das schafft eine gemeinsame Erwartung und vermeidet Diskussionen bei der Übergabe.

Übergabe und Einbindung in Ihre Leistungsphasen

Die Bestandsunterlagen sind in der Regel für die Grundlagenermittlung und Vorplanung gedacht (LPH 1 und 2), bleiben aber über den gesamten Projektverlauf nutzbar. Wir liefern Grundrisse, Schnitte und Ansichten als DWG oder DXF, auf Wunsch als PDF, und die Punktwolke als E57 oder RCP.

Die Übergabe erfolgt per Download-Link. Ihr Team kann die Zeichnungen direkt als Referenz einbinden und die Punktwolke dahinter laden, um Details zu prüfen. Wo Bauvorlagen nötig sind, bleibt die Erstellung beim bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasser.

Rückfragen und Nachträge am Datensatz

Während der Planung ergeben sich Fragen: Wie hoch ist die Brüstung, wo genau sitzt der Unterzug, wie verläuft die Schräge im Dach? Solche Punkte beantworten wir anhand der Rohdaten, ohne dass jemand erneut ins Gebäude muss.

Müssen weitere Bereiche ergänzt werden, etwa ein später freigegebenes Geschoss, erweitern wir den Bestand auf Basis des gleichen Koordinatensystems. So bleibt der Datensatz einheitlich und Ihr Team arbeitet nicht mit mehreren, widersprüchlichen Ständen.

Bedarf und Lieferprodukt

Welche Unterlagen für welchen Zweck

Lieferprodukte für Architekten
Ihr BedarfLieferproduktFormat
Grundlagenermittlung und VorentwurfBestandsgrundrisse, Schnitte, AnsichtenDWG, DXF, PDF
Abgleich des Entwurfs mit der gebauten SituationPunktwolke als ReferenzE57, RCP
Koordination mit Fachplanern in 3DBIM-Bestandsmodell nach AbspracheIFC
Dachausbau, Schrägen, komplexe GeometrieSchnitte mit Detaillierung nach VereinbarungDWG, PDF
Dokumentation für die BauherrschaftPlansatz als PDF mit PlanköpfenPDF

Häufige Fragen

Fragen aus Ihrer Praxis

Können Sie nach unserem CAD-Standard zeichnen?

Ja, wenn Sie uns Layerliste, Vorlage oder Beispieldatei zur Verfügung stellen. Andernfalls verwenden wir einen dokumentierten Basisstandard.

Übernehmen Sie Bauantragspläne?

Nein. Wir liefern Bestandsunterlagen als Planungsgrundlage. Bauvorlagen erstellt der bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser.

Welchen Detailgrad zeichnen Sie standardmäßig?

Wir stimmen den Detailgrad vor der Beauftragung mit Ihnen ab und halten ihn schriftlich fest. Üblich sind Wände, Öffnungen, Treppen, Stützen und sichtbare Installationen. Feinere Details wie Profile oder Beschläge zeichnen wir nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen.

Können wir die Punktwolke direkt in unser CAD laden?

In der Regel ja. Wir liefern sie in gängigen Austauschformaten wie E57 oder RCP. Ob Ihre Software sie flüssig verarbeitet, hängt von Datenmenge und Rechner ab. Auf Wunsch liefern wir bereinigte Teilbereiche, damit Ihr Team gezielt damit arbeiten kann.

Unterscheiden sich Bestandsplan und Bauvorlage?

Ja. Der Bestandsplan beschreibt den vorgefundenen Zustand als Planungsgrundlage. Bauvorlagen für Genehmigungsverfahren erstellt der bauvorlageberechtigte Entwurfsverfasser. Unsere Pläne können Ihnen als Basis dienen, ersetzen aber nicht die Bauvorlage.

Ist ein BIM-Modell für jedes Projekt sinnvoll?

Nicht immer. Ein BIM-Modell lohnt sich, wenn mehrere Fachplaner in 3D zusammenarbeiten oder Bauteilinformationen gebraucht werden. Für einen reinen Umbauentwurf genügen häufig 2D-Pläne. Wir beraten Sie gern, was für Ihr Projekt angemessen ist.

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