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3D Vermessung Deutschland

Hamburg · Hamburg

Gebäudevermessung in Hamburg: Backsteinbauten, Kontorhäuser und Hafennähe

Hamburgs Stadtbild ist von Backstein, Kontorhäusern und Speicherbauten geprägt. Für Umbauten und Umnutzungen dieser Bestände braucht es verlässliche Geometrie.

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Gebäudebestand

Was den Bestand in Hamburg prägt

Neben Backsteinwohnbauten der Gründerzeit und der 1920er-Jahre prägen Kontorhäuser, Speicher- und Lagergebäude sowie Hafenareale die Stadt. Die Speicherstadt ist UNESCO-Welterbe.

Typische Projekte

Wofür Auftraggeber uns hier anfragen

  • Umnutzung von Büro- und Lagerflächen
  • Sanierung von Backsteinfassaden
  • Aufstockung und Nachverdichtung
  • Bestandsaufnahme von Gewerbeimmobilien

Region Hamburg

Gebäudevermessung in Hamburg: Bestand, Anlässe, Besonderheiten

Backstein, Kontorhäuser und Wiederaufbau

Hamburg ist von Backsteinarchitektur geprägt, von Wohnblöcken der Gründerzeit bis zu den Kontorhäusern der Kaufmannsstadt. Große Teile der Stadt wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, weshalb Nachkriegsbauten und Wiederaufbauquartiere neben erhaltenen Altbauten stehen.

Diese Mischung bedeutet für den Aufmaßalltag: Unterschiedliche Konstruktionsweisen, nachträgliche Aufstockungen und Umbauten in den Nachkriegsjahrzehnten sind keine Ausnahme. Pläne aus früheren Jahrzehnten bilden den Ist-Zustand oft nur teilweise ab und sollten vor einer Planung geprüft werden.

Umnutzung von Büro-, Lager- und Hafenbestand

Ein zentrales Thema sind Umnutzungen: Büroetagen werden zu Wohnungen, Lagerflächen zu Gewerbe oder Kreativräumen, Speichergebäude zu neuen Nutzungen. Dabei stehen Raumhöhen, Tragstrukturen und Fensterachsen im Mittelpunkt der Planung.

Hinzu kommt die Nachverdichtung durch Aufstockung und Dachausbau. Wer ein Gebäude in Hafennähe oder entlang der Wasserläufe entwickelt, braucht zudem verlässliche Höhenbezüge, damit spätere Planungen auf einem gemeinsamen Höhensystem basieren.

Aufnahme von Fassaden und Speicherbauten

Backsteinfassaden mit Gesimsen, Vorsprüngen und Fensterlaibungen lassen sich im Scan präzise erfassen und als maßstäbliche Ansicht ableiten. Für feine Ziegelverbände oder Ornamente ist ergänzend eine Fotodokumentation sinnvoll.

Speicher- und Lagergebäude haben meist große Hallenflächen, schwere Stützen und viele Ebenen. Hier kommt es auf eine dichte Scanplanung an, damit Deckenuntersichten und Stützenfüße vollständig erfasst werden. Die Speicherstadt ist UNESCO-Welterbe; für solche Objekte gelten besondere Abstimmungen, die über die Eigentümer und Behörden laufen.

Gebäudetypen

Typische Gebäude in Hamburg

  • Kontorhaus

    Mehrere Geschosse mit Stützenraster und Installationen verlangen eine sorgfältige, dichte Scanplanung, liefern aber klare Grundrisse.

  • Speicher- und Lagergebäude

    Große Hallenhöhen und Holz- oder Stahlstützen erhöhen den Zeitbedarf je Geschoss.

  • Backstein-Mehrfamilienhaus

    Gleichmäßige Grundrisse, aber oft nachträglich veränderte Dachräume und Anbauten, die separat zu erfassen sind.

  • Gewerbe- und Hafenbauten

    Weitläufige Flächen, Außenanlagen und Hallen werden mit größerem Zeitaufwand aufgenommen.

Leistung und Anlass

Welche Leistung wozu passt

  • 3D-Gebäudevermessung

    Mehrgeschossige Speicher und Kontorhäuser mit verwinkelten Ebenen werden im Zusammenhang als dreidimensionales Modell erfasst.

  • Fassadenansichten

    Backsteinfassaden mit Gesimsen und Rücksprüngen können als maßliche Ansicht für Sanierung und Umbauplanung abgeleitet werden.

  • Scan-to-BIM

    Bei Umnutzungen größerer Büro- und Lagerhäuser lohnt ein BIM-Modell als gemeinsame Planungsgrundlage mehrerer Fachplaner.

  • Punktwolken (E57, RCP)

    Für Fachplaner, die ihre eigene Software nutzen, ist die Rohpunktwolke eine flexible Basis für Leitungs- und Trassenplanung.

Projektabwicklung

So läuft ein Projekt vor Ort ab

Wir betreiben kein Büro in Hamburg, führen aber Projekte dort durch. Nach Ihrer Anfrage klären wir Umfang, Zugang und Termin. Die Aufnahme erfolgt per Laserscanning, die Auswertung und Datenübergabe digital.

Bauakten werden bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde geführt; Auskunft und Einsicht regelt die jeweilige Behörde. Ob und welche Unterlagen für ein Verfahren erforderlich sind, klären Sie bitte mit Ihrem Entwurfsverfasser.

Häufige Fragen

Fragen zu Hamburg

Können Fassaden mit Backsteinornamentik dokumentiert werden?

Ansichten lassen sich als maßliche Zeichnung ableiten. Für feine Ornamentik kann ergänzend eine Fotodokumentation sinnvoll sein.

Kann ein Speichergebäude mit mehreren Ebenen komplett erfasst werden?

Ja. Jede Ebene wird mit eigenen Scanpositionen aufgenommen und über Treppenräume sowie Lastenaufzüge mit den anderen verbunden. Ergebnis sind Grundrisse je Geschoss, Schnitte und auf Wunsch ein BIM-Modell, das alle Ebenen zusammenführt.

Wie gehe ich bei einem Gebäude im Welterbe-Umfeld vor?

Klären Sie vorab mit Eigentümer, Denkmalbehörde oder Entwurfsverfasser, welche Dokumentation erforderlich ist. Wir liefern die maßliche Bestandsgrundlage; welche Anforderungen darüber hinaus gelten, regelt die zuständige Stelle.

Ist ein Aufmaß bei Hochwasser- oder Wassernähe anders?

Die Aufnahme selbst ist gleich. Wichtig sind verlässliche Höhenangaben, damit Planer Kellerniveaus und Erdgeschosshöhen sauber beurteilen können. Welche Schutzanforderungen gelten, klären Fachplaner und Behörden.

Haben Sie ein Büro in Hamburg?

Wir betreiben kein Büro in Hamburg. Wir führen Projekte bundesweit durch; Anreise und Terminplanung stimmen wir pro Auftrag ab.

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