Von der Punktwolke zum Bauwerksmodell
Beim Scan-to-BIM wird aus der Punktwolke ein Modell erstellt, dessen Elemente Bauteile sind: Wände, Decken, Stützen, Fenster, Türen. Jedes Bauteil hat Eigenschaften und Beziehungen, etwa Geschosszuordnung oder Typ. Anders als eine CAD-Zeichnung kann das Modell Mengen auswerten und Varianten prüfen.
Der Modellierer interpretiert die Punktwolke: Er legt Bauteilachsen, Dicken und Anschlüsse fest. Wo Daten fehlen, etwa bei verdeckten Wandaufbauten, werden Annahmen getroffen, die dokumentiert sein sollten. Das Modell bildet damit nicht einfach die Realität ab, sondern eine definierte Vereinfachung.
