Projektgeschichte
Industriehalle: Aufmaß für die Erweiterung
Ein Unternehmen plant eine Hallenerweiterung und braucht die Geometrie des Bestands, ohne den Betrieb lange zu unterbrechen.

Die Halle ist in drei Bauphasen gewachsen, und man sieht es: unterschiedliche Binderhöhen, ein Anbau mit anderem Raster, Kranbahnen an unerwarteten Stellen. Jetzt soll sie erweitert werden – und der Betrieb darf dafür nur für wenige Stunden stillstehen.
Das Planungsteam braucht die Geometrie vollständig und schnell. Ein Handaufmaß in dieser Höhe wäre aufwendig und riskant. Der Scanner dagegen steht auf dem Hallenboden und erfasst Dach, Binder, Wände und Anschlüsse in einem Rutsch.
In der vereinbarten Betriebspause entstehen die Scans. Danach liefert die Auswertung eine Punktwolke, Grundriss und Schnitte durch die Binderebene sowie die Ansichten. Anlagenplaner und Hallenplaner arbeiten mit demselben Datensatz.
Die Erweiterung wird passend an den Bestand geplant. Als später die Frage nach der freien Höhe unter einem Unterzug auftaucht, wird sie am Datensatz beantwortet – ohne erneuten Stillstand.
- Objektart
- Industriegebäude
- Region
- Deutschlandweit
- Vermessungsmethode
- Laserscan in einer Betriebspause, Punktwolke und Schnitte durch die Binderebene.
- Projektablauf
- Abstimmung der Betriebspause → Scan → Auswertung → Übergabe.
Ausgangssituation
Große Spannweiten, hohe Binder, Anbauten aus mehreren Bauphasen.
Ergebnis
Der Anlagen- und Hallenplaner arbeitet mit einem gemeinsamen Datensatz.
Erstellte Unterlagen
- Punktwolke
- Grundriss und Schnitte
- Ansichten
Gelieferte Formate
E57 · DWG · PDF
Eingesetzte Leistungen
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- Deutschlandweit
- Dauer ca. 2 Minuten